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Der erste Schnee

Der Kindergarten stellt sich vor

ein Bericht von Nicole und Frank Dahle
 
Es begann am 01. September 1970 mit einem Spielkreis, der 1993 zum Kindergarten umfunktioniert wurde und der sich bis heute über einen regen Zulauf erfreut.


Von Damals…..

Im Jahr 1970 beschloss der Rat der Gemeinde Oldendorf in einem nicht mehr genutzten Klassenraum der Volksschule einen Kinderspielkreis einzurichten. Leitmotiv für diesen Kinderspielkreis waren die sogenannten Erntekindergärten, in denen die Landbevölkerung in der Sommerzeit Ihre Kinder gut aufgehoben wusste.
Alt-Bürgermeister Walter Hintze, die Mitglieder des Gemeinderates und viele Eltern setzten sich für dieses Projekt ein. Aus einem festen Willen, viel Idealismus, guter Zusammenarbeit und großzügigen Spenden wurde der Kinderspielkreis unter viel Freude und Begeisterung in der Gemeinde ins Leben gerufen.
Zuverlässige Mitarbeiter dieses für den Landkreis Lüneburg beispielhaften Projektes waren neben Alt-Bürgermeister Walter Hintze Hermann Schiemann und Walter Stahn.
Lehrer a.D. Gerd Koch stand den Initiatoren mit Rat und Tat zur Seite.
Am 01.09.1970 konnte Elsa Müller anlässlich ihres 80. Geburtstags den Kinderspielkreis eröffnen und trug mit einer großzügigen Spende wesentlich zur Finanzierung bei.
Von den Eltern in der Gemeinde Oldendorf wurde der Kinderspielkreis gut angenommen.
30 Kinder wurden damals von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen –stellvertretend für alle sei an dieser Stelle Frau Roswitha Schiemann erwähnt - betreut, die ihre Aufgabe mit vorbildhafter Geduld und Ausdauer angingen und wesentlich dazu beitrugen, dass dieses Projekt eine Dauereinrichtung wurde, die bis heute existiert.
Nach dem Oldendorfer Beispiel haben sich in vielen Gemeinden des Landkreises Lüneburg Kinderspielkreise gebildet, in denen während der Sommermonate die Kinder der Landbevölkerung betreut wurden.
 
… bis heute



Im August 2002 gab es sogar so viele Anmeldungen für den Oldendorfer Kindergarten, dass die Gemeinde den Entschluss traf, eine weitere Gruppe –die Nachmittagsgruppe- zu gründen, die neben den 25 Kindern aus der Vormittagsgruppe rund 15 weitere Kinder betreute. Bis zum Jahr 2004 hatte diese Bestand, wurde dann aber wieder aufgrund mangelnder Nachfrage geschlossen.
Seit 1988 arbeitet Ruth Kruse in dem Kindergarten, im Jahr 1996 hat sie die Leitung übertragen bekommen. Dadurch, dass Ruth Kruse in Oldendorf wohnt, besteht ein sehr enges und vertrautes Verhältnis zwischen den Kindern bzw. Eltern auf der einen und Erzieherin bzw. Kindergarten auf der anderen Seite. Dies wirkt sich durchaus positiv auf die Kindeserziehung aus: „Man kennt sich halt“. Ferner lassen sich so viele Dinge auch auf dem kurzen Dienstweg regeln oder lösen.
Neben Ruth Kruse gibt es eine weitere Erzieherin und in der Regel eine Praktikantin / einen Praktikanten, die die Kinder von 08.00h bis 12.00h betreuen.
Der Kindergarten arbeitet nach dem situativen Ansatz, d.h. es werden aktuelle Dinge aufgegriffen und mit den Kindern thematisiert.
Regelmäßige Projektarbeiten, die wie ein roter Faden durch den Kindergartenalltag führen sollen, unterstützen dies. Themen sind z.B. Wahrnehmung, Wetter, Milch, Ich und Du … . Umgesetzt wird dies durch Vorlesen aus Büchern, Ausflügen (z.B. auf Bauernhöfe, zur Wetterstation in Amelinghausen), Gesprächskreise, Basteln oder Malen.
Zum anderen haben die Kinder aber auch im Freispiel genügend Möglichkeiten, sich zurückzuziehen, eigenständig zu spielen und auch Spiele zu erfinden.
Durch dieses Konzept können die Inhaltspunkte gut angesprochen und gefördert werden (z.B. die Förderung der gesamten Informatik, Stärkung des Sozialverhaltens untereinander, eigene Gefühle zeigen usw.).
Ferner bleiben auch Freiräume für viele spontane Unternehmungen, die sich Dank der recht großen Elterninitiative auch immer realisieren lassen: Fahrten auf dem Kartoffelroder, Besuch des Maislabyrinths, Schlittenfahrten hinter einem Traktor etc.
... im Innern

Die hellen Räumlichkeiten sind sehr großzügig gestaltet und erlauben den Kindern ihren Bewegungsdrang nachkommen zu können. Die Galerie bzw. erste Etage des Kindergartens wird immer wieder anders genutzt: mal als Puppenecke, Höhlenbau, Tobe- oder Ausruhecke, mal als Übernachtungsquartier für die Kinder die in die Schule kommen. Die untere Etage stellt sich ebenfalls sehr variabel dar: neben der Küche (jeden 2ten Mittwoch wird gemeinsam mit den Kindern etwas gekocht) und den Toiletten mit Waschgelegenheit wird der große untere Raum aufgeteilt in Atelier- bzw. Bastelecke und Bau- oder Legoecke. Je nach aktuellem Kindergartenthema wird der Raum verändert, die Möbel umgestellt und auch entsprechend dekoriert. Jeden Donnerstag wird der Saal des angrenzenden Dörpshus in einen Turnraum verwandelt.
 
... draußen

Dank der ruhigen und waldnahen Ortslage des Kindergartens werden viele Möglichkeiten der Beschäftigung geboten. Montags ist immer Waldtag, d.h. die Kinder gehen mit den Erzieherinnen in den nahen Wald oder die Heide und können sich an der frischen Luft richtig austoben, Naturmaterialien sammeln oder Erforschungen durchführen.
Auch der Spielplatz vor dem Kindergarten bietet vielfältige Möglichkeiten sich zu beschäftigen, zu turnen oder zu spielen. Wenn es im Sommer heiß ist, werden einfach mal kleine „Seenplatten“ hergestellt oder im Winter bei Schnee mit dem Schlitten vom „hauseigenen Berg“ gerodelt.
Regelmäßige „Vatersamstage“ sorgen dafür, dass die Geräte stets bespielbar sind und auch immer wieder mal Neue hinzukommen.
 
… regelmäßiges Programm:

Montags:
Waldtag
Mittwochs: Kochtag (jeden 2ten)
Donnerstags: Turntag
Freitags: Spielzeug-/Fahrzeugtag
(jedes Kind darf etwas von zu Hause mitbringen)

Damit auch die Kommunikation unter den Eltern gefördert wird, gibt es neben den ins Leben gerufenen „Vatersamstagen“ auch stets ein Sommerfest, einen Laternenumzug und die Weihnachtsfeier. Derzeit scheint auch wieder die Teilnahme am Heideblüten-festumzug in Amelinghausen zur festen Institution zu werden.
Ein Theaterbesuch in Lüneburg, das Besuchen umliegender Kindergärten, Busfahrten und das Kartoffelstoppeln gehören auch mit zum jährlichen Programm.
 
Sehen Sie hierzu auch die vollständige » Konzeption des Kindergartens auf der Internetseite der Samtgemeinde Amelinghausen.
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